Hartz IV: Ten Years after

Teil 6:  Zehn Jahre Hartz IV – eine Bilanz in sechs Teilen.

Kochbücher und Bildzeitung – Plädoyer für ein „Deutsches Museum der neuen Armut“

Arbeitsagentur Schraubstock

Hartz IV: Ten Years after

1972 machte sich der belgische Künstler Marcel Broodthaers über das Museum als Institution der Beurteilung von (Kunst)Werken lustig. Bereits 1968 hatte er in seinem Haus in Brüssel das „Musée d’Art Moderne, Département des Aigles“ (Museum moderner Kunst, Abteilung Adler) gegründet. Anschließend realisierte er in mehreren Ausstellungen die unterschiedlichen Abteilungen des Museums als raumgreifende Installationen. 1971 konzipierte er die Sektion Werbung des Museums moderner Kunst, Abteilung Adler für die Kunstmesse in Basel. Tatsächlich aufgebaut und eingerichtet wurde „Section Publicité“ aber erst 1972 für die von Harald Szeemann geleitete Documenta 5 in Kassel.

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Hartz IV: Ten Years after

Teil 5:  Zehn Jahre Hartz IV – eine Bilanz in sechs Teilen.

Von Resignation und schlechtem Essen – der Alltag in der neuen Armut

Arbeitsagentur Schraubstock

Hartz IV: Ten Years after

Zur zehnjährigen Bilanz von Hartz IV gehört auch das Entstehen einer ausdifferenzierten Armutskultur mit teilweisen bizarren Zügen. So ist die Armenspeisung der „Tafeln“ mittlerweile zu einem flächendeckenden Phänomen in einer der reichsten Industrienationen der Welt geworden.

Hartz IV: Ten Years after

Teil 4: Zehn Jahre Hartz IV – eine Bilanz in sechs Teilen.

Vom Tod im Jobcenter – wie das Gesetz das soziale Klima veränderte

Arbeitsagentur Schraubstock

Hartz IV: Ten Years after

as neu ist an Hartz IV, das ist der Steilflug nach ganz unten ohne Netz. Nur ein Jahr Arbeitslosigkeit ist nötig, um das „normale“ Leben eines Arbeitnehmers mit Job und regelmäßigen Gehalt einzutauschen gegen ein Leben in Armut oder an der Armutsgrenze.

Betreuung ehemaliger Arbeitslose durch Jobcenter

Die Berliner Senatorin für Arbeit, Dilek Kolat, hat ein neues Arbeitsmarktprogramm präsentiert. Es sieht vor, dass auch ehemalige Arbeitslose von den Jobcentern »betreut« werden.

Stellen Sie sich vor, Sie waren eine Weile arbeitslos, haben aber wieder einen Job gefunden oder sind vom Jobcenter tatsächlich in eine sozialversicherte Stelle vermittelt worden. Dennoch können Sie an manchen Tagen nach Feierabend nicht einfach ins Schwimmbad gehen, eine Bibliothek besuchen oder sich um die Kinder kümmern, denn Sie haben einen Termin beim Coach.