Blog: Arbeit und Kapitalismus

TRAVAIL WORK PRACA OPUS РАБОТА LAVORO ÇALIŞMA 일 עובד AIKI عامل
Arbeit und Kapitalismus – Eine Page zur Senkung der Arbeitsmoral

Auf diesem Blog werden ab sofort keine neuen Beiträge mehr veröffentlicht. Blogbeiträge zum Thema Arbeit und Arbeitsmoral erscheinen jetzt auf

Arbeit und Kapitalismus
Beiträge zur Kapitalismuskritik und zur Senkung der Arbeitsmoral 

Werbeanzeigen

Schön, dass uns die Arbeit ausgeht

Dieser Blog ist umgezogen, bzw. wurde zusammengelegt mit …

kapitalismusblog.wordpress.com

Bitte lesen sie weiter auf dem neuen Blog.
Auch alle äteren Beiträgen wurde in den neuen Blog übertragen. Sie können dort über Kategorien/Schlagwörter gefunden und im Archiv nachgelesen werden.

Manifest gegen die Arbeit – Krisis 1999

Manifest gegen die Arbeit (Gruppe Krisis) | Krisis(Gruppe Krisis) | Krisis 1999

Ein Leichnam beherrscht die Gesellschaft – der Leichnam der Arbeit. Alle Mächte rund um den Globus haben sich zur Verteidigung dieser Herrschaft verbündet: Der Papst und die Weltbank, Tony Blair und Jörg Haider, Gewerkschaften und Unternehmer, deutsche Ökologen und französische Sozialisten. Sie alle kennen nur eine Parole: Arbeit, Arbeit, Arbeit!

Erich Ribolits (1994): Die Arbeit hoch?

Berufspädagogische Streitschrift wider die Totalverzweckung des Menschen im Postfordismus

Seit dem ersten Erscheinen dieses Buches sind knapp mehr als zwei Jahre vergangen. Die Entwicklungen in dieser Zeit haben die dem Buch zugrundeliegende Annahme einer gegenwärtigen, existentiellen „Krise der Arbeitsgesellschaft“ leider vollinhaltlich bestätigt. Viele der in diesem Zusammenhang angesprochenen Trends sind in der Zwischenzeit sogar erst zur vollen Deutlichkeit gelangt. (aus dem Vorwort zur 2.Auflage)

Weiterlesen

80ct-Jobs für Flüchtlinge

Statt auf Qualifizierung und Ausbildung setzt die Bundesregierung auf ein Instrument, mit dem bereits Hartz-IV-Empfänger gegängelt werden. Ab 1. August sollen 100 000 zusätzliche sogenannte Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung geschaffen werden. Die Betroffenen erhalten keinen Arbeitslohn, sondern lediglich die Aufwandsentschädigung. Anders als bei den sogenannten Ein-Euro-Jobs sollen Flüchtlinge allerdings nur 8o Cent pro Stunde erhalten.

Das neue Arbeitsmarktprogramm beruht wie auch andere Maßnahmen des Integrationsgesetzes keineswegs auf Freiwilligkeit. Ebenso wie bei Integrationskursen wird eine Verweigerung mit Sanktionen bestraft. So können Betroffenen die Sozialleistungen gekürzt werden. Der Deutsche Anwaltsverein (DAV) hält dies für nicht verfassungskonform. Das Vorhaben, die Leistungen auf das physische Existenz­minimum zu reduzieren, entspreche nicht den Vorgaben des Bundesver­fassungsgerichts zum menschenwürdigen Existenzminimum.

Betrachtet man die bisherige Entwicklung im Bereich der Ein-Euro-Jobs, zeigen zahlreiche Studien, dass die Billigjobs sowohl reguläre Beschäftigungsverhältnisse verdrängen als auch ihr vorgegebenes Ziel verfehlen, die Vermittelbarkeit von Erwerbslosen in den sogenannten ­ersten Arbeitsmarkt zu verbessern.
Reguläre Beschäftigung wird in nicht zu vernachlässigendem Umfang verdrängt. Als eine Ursache gelten vor allem die Nichteinhaltung der Förderungsgrundsätze für Arbeitsgelegenheiten, die »wettbewerbsneutral«, »zusätzlich« und »im öffentlichen Interesse« sein müssen.

Billigjobs für Asylsuchende machen wenig Sinn. Stattdessen sind umfassende Qualifizierungsprogramme notwendig.

  • vollständiger JungleWorld-Beitrag von Stefan Dietl
    Jungle World Nr. 31, 4. August 2016
  • Chancen und Hürden
    Zugangsmöglichkeiten von Flüchtlingen zum Arbeitsmarkt
    Abschlussdokumentation des Netzwerks Integration
    PDF-Download